canem kuenringensis erfolgreich rückgezüchtet!

Waldviertel, am 1. April 2011

Eine Sensation ist gelungen. Wissenschaftler des kynologischen österreichischen Stiftungs-Vereines Kuenring – kurz K.Ö.St.V. aus dem Waldviertel ist es gelungen, die Rasse der Hunde von Kuenring wieder  in der Originalform zurückzuzüchten.

Die Brusthaare bei allen gezüchteten Kuenringer Hunden weisen weiße Deckhaare in Form des Ringschildes der Kuenringer, mehr oder weniger gut ausgeprägt auf. Die Körperform wird als wohl proportioniert bezeichnet, das mittellang- bis langhaarige Fell mit eher groben Deckhaaren macht die Rasse gegen das raue Klima seiner Heimat – dem Waldviertel – resistent. Die damaligen  eher aggressiven Eigenschaften, die man ihnen teilweise fälschlich nachsagte, konnten durch Kreuzung fast gänzlich eliminiert werden. Dadurch kann man der heutigen Art wohl ein ausgewogenes, aber trotzdem bestimmtes Gemüt zusprechen.

Laut Auskunft der Züchter ist es bisher nur gelungen schwarze Rüden zu züchten. Dies ist auch der Grund, dass die Rasse trotz intensiver Bemühungen noch immer als „besonders gefährdete Art“ eingestuft werden muss. Es soll auch Bestrebungen geben oder gegeben haben, auch weibliche Exemplare und solche anderer Färbung mit den typischen Eigenschaften und dem Rundschild einzukreuzen- bis jetzt jedoch ergebnislos.

Wir möchten dem Team des Vereines zu dem Zuchterfolg gratulieren und für den Weiterbestand dieser sicher schützenswerten Rasse alles Gute wünschen.

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Dr. cer. Romeo
Dr. cer. Romeo
10 Jahre zuvor

Ein toller Züchtungserfolg; sollte auch nach Ernstbrunn gemeldet werden,Prof. Kotrschal würde viellelcht bei einer Kreuzneipe, pardon: einem Kreuzungsversuch mit einer Wölfin erfolgreich ein Weiberl züchten können. Oder würde ein Ausflug zur Rüdenburg, pardon: Zur Rudelsburg helfen? Im Übrigen, Pan hat schon recht: Das – sicher später geschossene – zweite Photo läßt für die Zukunft dieses Züchtungserfolges Schlimmes erwarten. Ob er den 2. April noch erlebt? Trotzdem – 1 Bier bestellen!

Pan
Pan
10 Jahre zuvor

Physiologisch gesehen lässt sich ein Schwund des Selbstbewusstseins des Hundes von Foto 1 zu Foto 2 eindeutig feststellen (Haare verkürzt, gesenkter Blick, schlaffe Schultern). Hund 2 hat offensichtlich noch nicht die stämmige, rote Partnerin hinter sich wahrgenommen (wie halt üblich bei schwarzem Tunnelblick).Tipp an den Hundehalter: schwarzen Kuenringer wenden, abwarten, 1 Bier bestellen.